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Praxis-Neue-Medizin-Verlag https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de Wed, 07 Aug 2019 19:57:07 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.2 https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/wp-content/uploads/2016/05/favicon-16x16.png Praxis-Neue-Medizin-Verlag https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de 32 32 PI Wasser https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/pi-wasser/ https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/pi-wasser/#respond Wed, 07 Aug 2019 19:57:05 +0000 http://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/?p=3381 Weiter lesen]]>

PI-Wasser-und-eine-neue-Theorie-des-Lebens.pdf

Im Maunawai-PI-Wassersystem wurde die Verwirbelung des Wassers durch gezielte Schichtung der verwendeten, kugelförmigen Substanzen und damit verbesserte Wasserführung optimiert, ohne dass hierfür eine mechanisch angetriebene, energieintensive Verwirbelung nötig ist. Die Maunawai-Verwirbelung wurde der Natur abgeschaut, frei nach der Schaubergerschen Devise, Natur kapieren, Natur kopieren. Deswegen erzielt der Maunawai-PI-Prozess schöne, dauerhaft sich erhaltende Aufprägungen im Wasser, wie es besonderen Quellwassern eigen ist. Bei der Konstruktion wurde sichergestellt, dass das Maunawai-PI-Wasser nicht mit Metall in Kontakt kommt, auch im speziell hierfür gefertigten Drei-Wege-Wasserhähnen, um die Aufprägung elektromagnetischer Wechselfelder auf das Wasser zu vermindern. (Quelle: PI-Wasser und eine neue Theorie; WSP Ausgabe 6/2018).

Es gibt kein Leben ohne Wasser! Der menschliche Organismus besteht zu ca. 70-80 % aus Wasser, welches nicht an die Körpersubstanz gebunden ist. Wasser ist als strukturiertes Wasser in den Lebensmitteln enthalten, welches der Körper besonders gut aufnehmen kann. Ebenfalls nimmt der Organismus besonders gut Quellwasser / PI-Wasser auf. Besonders wichtig wird strukturiertes Wasser in Wiederherstellungsphasen und lang anhaltenden aktiven Phasen. Da gutes Wasser (Quellwasser) sehr wichtig ist, habe ich mich dazu entschlossen die Maunawai Systeme mit in mein "Programm" aufzunehmen. HIER finden Sie alles um Ihre Wiederherstellungsphase oder aktive Phase optimal zu begleiten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute "Bewässerung".

Ursula Stoll

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Leseprobe WissenSchafftPlus Ausgabe 4/2018 https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/leseprobe-wissenschafftplus-ausgabe-4-2018/ https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/leseprobe-wissenschafftplus-ausgabe-4-2018/#respond Sat, 17 Nov 2018 07:13:41 +0000 http://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/?p=3029 Wissenschafftplus_042018_Leseprobe

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https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/2878/ https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/2878/#respond Thu, 23 Aug 2018 16:42:59 +0000 http://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/?p=2878 Hier erhalten Sie Informationen zu den Fünf Biologischen Naturgesetze,
zu aktuellen schulmedizinischen Themen und Sie erfahren mehr über
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Wasser, die Grundlage des Lebens https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/wasser-die-grundlage-des-lebens/ https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/wasser-die-grundlage-des-lebens/#respond Thu, 23 Aug 2018 16:40:45 +0000 http://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/?p=2698 Weiter lesen]]> Es gibt kein Leben ohne Wasser! Der menschliche Organismus besteht zu 60-70 % aus Wasser, welches nicht an die Körpersubstanz gebunden ist. Wasser ist als strukturiertes Wasser in den Lebensmitteln enthalten, welches der Körper besonders gut aufnehmen kann.

Durch das Wasser wird unser Klima beeinflusst; auch die Erde besteht zu 70 % aus Wasser. Insgesamt existieren 135 Wasserarten auf unserem Planeten.

Emoto hat mit seinen über 10 000 Wasserversuchen gezeigt, wie beeinflussbar unser Wasser ist. Er besprach das Wasser mit den Worten „Du machst mich krank“ und das Bild, das er dann von dem Wasserkristall machte, glich einer Ruine.

Dann besprach er das Wasser mit dem Wort „Danke“ und fotografierte es: Ein wunderschöner Wasserkristall war zu sehen. Keine einzige Substanz auf dieser Erde reagiert so sensibel wie das Wasser auf kosmische Erscheinungen – so folgt das Wasser dem Rhythmus der Energie der Sonne. Wenn man nun bedenkt, dass unser Organismus zu 70 % aus Wasser besteht, folgen auch wir dem Sonnenenergierhythmus und dem Mondrhythmus.

Wasser, das durch mehr als eine 80 Meter lange Leitung fließt, kann als totes Wasser bezeichnet werden. Normalerweise haben Wassermoleküle eine tetraedische Form. Wird Wasser durch eine Leitung gedrückt, verliert es diese Form und wird kubisch. Wenn Sie Ihr (Quell-)Wasser in Plastikbehältern aufbewahren, wird es ebenfalls kubisch.

Schon nach 15 Minuten in der Plastikflasche verliert Wasser seine Struktur und kann somit nicht mehr als Lösungsmittel für Sie fungieren und die Zellen optimal umspülen. Sie haben kein lebendiges Wasser mehr; dieses benötigen Sie jedoch für die Umspülung Ihrer Zellen. Aus diesem Grund rate ich Ihnen davon ab, Leitungswasser zu trinken; nicht nur, weil es Chlor und womöglich noch Fluor enthält.

Trinken Sie also Quellwasser! – wieviel? Das hängt von Ihrer sonstigen Ernährungsweise ab. Wenn Sie ein Mensch sind, der gerne zwei bis drei Äpfel und viel Gemüse am Tag isst, ist eine Wassermenge von einem Liter vollkommen ausreichend. Wenn Sie hingegen viel Fleisch essen, sollten Sie mehr trinken – bzw. müssen Sie mehr trinken, weil der Organismus 42 Gramm Wasser pro Gramm Eiweiß benötigt, um die Eiweißzerfallsprodukte über die Nieren ausscheiden zu können. Das bedeutet, wenn Sie 100 Gramm Eiweiß täglich essen (nach der empfohlenen Expertenmeinung), sollten Sie vier Liter Wasser trinken.

Dr. Schatalova hat zusammen mit ihren Klienten zahlreiche Wüstenmärsche unternommen, einer davon maß 500 Kilometer! Schatalova konnte mit diesen Märschen beweisen, dass man bei artgerechter Ernährung (siehe S. 181) und strukturiertem Wasser mit ein bis zwei Liter pro Tag in der Wüste auskommt und keine 10-15 Liter benötigt, wie ihre Gegner behaupteten.

Schatalova nahm, wenn sie starken Durst hatte, einen Stein in den Mund, um die Produktion von Speichel (strukturiertes Wasser) zu stimulieren. Man kennt diese einfache Methode, den Durst zu stillen, auch von den Aborigines. Manche Menschen sind immer noch der Meinung, dass man bei hohen Außentemperaturen kaltes Wasser trinken sollte. Das Gegenteil ist der Fall, kaltes Wasser überhitzt den Körper noch mehr und man reagiert mit noch mehr Durst.

Wasser besteht aus zwei Atomen: Wasserstoff und einem Sauerstoffatom. Durch diese unterschiedliche elektrische Ladung wirkt Wasser wie ein kleiner Magnet. Das Sauerstoffatom zieht die Wasserstoffteilchen der anderen Moleküle an, sodass sich größere Ansammlungen von Wasser-Molekülen bilden.

Man nennt diese Ansammlungen auch „Cluster“. Die Beschaffenheit dieser Cluster bestimmt nun die Qualität des Wassers. Je kleiner die Cluster sind, desto besser ist die Qualität eines Wassers (z.B. bei Quellwasser der Fall).

Nur kleine Wassermoleküle haben die Fähigkeit, in die Zelle zu kommen. Die weltweiten heiligen Quellen (z.B. in Lourdes, Bad Leonfelden, Maria Brunn, Bad Reichenhall) besitzen alle diese kleinen Cluster und damit die Eigenschaft, ins Zellinnere zu gelangen. Manche dieser heiligen Quellen werden im Volksmund auch „Augenwasser“ genannt. Aufgrund der feinen Strukturen vermag das Wasser in die kleinen Kapillaren der Augen einzudringen.

Viktor Schauberger hat die Begriffe „reifes“ und „unreifes“ Wasser geprägt. Für ihn war Wasser ein lebendiges Wesen, welches bestimmte Stoffe wie Licht, Luft, Zeit und Weglängen benötigt, um lebendige Lebensenergie enthalten zu können. Werden Bäche oder Flüsse begradigt, wird dem Wasser die Lebensenergie entzogen. Nach Schaubergers Meinung kann das Wasser auch einen „Sonnenbrand“ bekommen, wenn es durch fehlende Bäume (Abholzung) nicht mehr geschützt wird.

Dr. Noemi Kempe (Physikerin) unternahm folgenden Versuch: Sie verrührte Nitrate mit Quellwasser und konnte feststellen, wenn man dieses Gemisch trinkt, scheidet der Körper die Nitrate mit dem Urin gleich wieder aus. Wenn man jedoch Nitrate mit Leitungswasser vermischt und dieses trinkt, kann der Organismus das Nitrat nicht ausscheiden. Dr. Kempe unternahm auch einen Versuch in einem Altenheim in Graz: Sie gab den alten Menschen lebendiges Wasser. Auch wenn diese nur ein Glas täglich tranken, ergab sich eine wesentliche Verbesserung ihrer Befindlichkeit und ihres geistigen Zustandes. Die Verwirrtheit ging eindeutig zurück.

Früher nahm man an, dass Wasser durch Osmose ins Zellinnere gelangt. Der amerikanische Wissenschaftler Peter Agre fand heraus, dass Wasser über spezifische Wasserkanäle, er nannte sie „Aquaporine“, in die Zelle gelangt. Er bekam für diese Entdeckung den Nobelpreis in Chemie (2003).

All diese Erkenntnisse führen zu dem Schluss, dass man großen Wert darauf legen sollte, lebendiges Wasser zu trinken.

 

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Buchprojekt: Depression hat viele Gesichter https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/buchprojekt-depression-hat-viele-gesichter/ https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/buchprojekt-depression-hat-viele-gesichter/#respond Thu, 23 Aug 2018 14:49:10 +0000 http://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/?p=2750 Weiter lesen]]> Was ist eigentlich eine Depression? Entsteht eine Depression nur durch eine Konstellation in den Revierbereichen? Können andere Konstellationen oder andere Sinnvolle Biologische Programme sich ähnlich auswirken wie eine Depression? Ist Introvertiertheit gleichzusetzen mit einer Depression, bzw. worin unterscheiden sich diese Begriffe? Welche Richtlinien legen überhaupt fest, ob ich Introvertiert bin oder eine Depression habe? Was kann ich tun um aus meiner Traurigkeit herauszukommen?

Diese und ähnliche Themen sollen in dem geplanten Buch besprochen werden.

Wenn Sie weitere Ideen zu diesem Thema haben und mir diese mitteilen wollen, schicken Sie mir bitte eine E-Mail: kontakt@praxis-neue-medizin-verlag.de

Ich würde mich freuen, wenn Sie durch eine Spende Ihrer Wahl mithelfen könnten, dieses Buchprojekt auf den Weg zu bringen. Unter dem Button "Unterstützen" finden Sie nähere Informationen.

Status: In Planung

 

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Wie verhalten sich SBSe bei einer Medikamenteneinnahme https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/wie-verhalten-sich-sbse-bei-einer-medikamenteneinnahme/ https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/wie-verhalten-sich-sbse-bei-einer-medikamenteneinnahme/#respond Thu, 23 Aug 2018 12:23:48 +0000 http://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/?p=2838 Weiter lesen]]> Wie verhalten sich SBSe bei einer Medikamenteneinnahme

Die Aufnahmegeschwindigkeit und die Aufnahmemenge eines Arzneistoffes sind nicht immer gleich und sie sind von unterschiedlichen Größen abhängig. Beispielsweise werden sie von der Arzneiform (z.B. Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Infusionen usw.), der Applikationsform, der Teilchengröße von Arzneimitteln, dem Verdünnungseffekt, der Gewebedurchblutung und den laufenden Sinnvollen Biologischen Sonderprogrammen (usw.) bestimmt.

In diesem Abschnitt gehe ich nur darauf ein, wie sich Sinnvolle Biologische Sonderprogramme im Zusammenhang mit einer Arzneimitteleinnahme verhalten können.

 

Leberdrüsen

Wenn sich die Leberdrüsen in der aktiven Phase („Verhungerungskonflikt“) befinden, werden Medikamente sehr schnell aufgenommen, deshalb kann man in diesem Fall mit niedrigen Dosierungen sehr gute Effekte erzielen. Allerdings halten die Wirkungen nicht besonders lange an. Je nach Intensität eines aktiven Verhungerungskonflikt kann es aber auch sein, dass die Wirkstoffe sehr schnell aufgenommen und abgebaut werden – in diesem Fall wirken die Stoffe dann nur sehr kurz (aber auch sehr schnell) und man muss die Dosierung nur in der Frequenz erhöhen. Am besten reduziert man in diesem Fall die empfohlene Einzeldosis, damit das Medikament häufiger gegeben werden kann. So wird die Tageshöchstmenge nicht überschritten.

 

Leberdrüsen und Leber-Gallengänge

Befindet sich eine Schwellung (Wiederherstellungsphase Leberdrüsen und/oder Revierärger/Identität) in der Leber, werden die Wirkstoffe nur sehr langsam abgebaut; sie wirken aber länger und intensiver. Wird bei der Verabreichung von Schmerzmitteln innerhalb von ein bis zwei Stunden keine Wirkung erreicht, sollte man trotzdem bei der nächsten Gabe vorsichtig dosieren – besser wäre es, noch länger abzuwarten – denn nur so kann eine Überdosierung vermieden werden. Befindet sich in der Leber eine Schwellung und/oder Entzündung können sich Arzneimittelwirkstoffe anhäufen. In einer Wiederherstellungsphase der Leber (entodermalen oder ektodermalen Ursprungs) ist es wichtig, dass man lang- und kurzkettige Kohlenhydrate zu sich nimmt. Warum? Dies erfahren Sie in meinem Buch "Schmerzmedikamente und Phytotherapie".

 

Rektumschleimhaut

Bei der rektalen Gabe (Zäpfchen) erfolgt die Aufnahme des Arzneistoffs über die Rektumschleimhaut direkt in die Hohlvene und über das Herz in den Kreislauf.

Der Arzneistoff muss also nicht zuerst die Leber passieren, sondern steht dem Organismus schon vor der ersten Leberpassage zur Verfügung. Allerdings wird der Arzneistoff bei einer Zäpfchen-Gabe generell langsamer aufgenommen und die Arzneistoffaufnahme fällt mengenmäßig geringer aus. Fanden mehrere Rezidive an der Rektumschleimhaut (Revierärger/Identitätskonflikt) statt, entsteht Narbengewebe. Dadurch kann ein Arzneistoff schlechter oder gar nicht resorbiert werden. Das ist der Grund, warum bei manchen Menschen Zäpfchen keine Wirkung haben.

 

Magenschleimhaut

Bei einem aktiven Revierärger/Identitätskonflikt, welcher auf der organischen Ebene den Magen betrifft, sollten Medikamente nicht auf nüchternen Magen eingenommen werden. Sind Schmerzmittel erforderlich, werden Schmerzpflaster oder Mundsprays (z.B. Sativex®) meistens besser vertragen. Aspirin®, Ibuprofen und Voltaren® sollten gemieden werden.

 

Gewebedurchblutung

Eine verminderte Gewebedurchblutung findet man bei allen aktiven Phasen (= Sympathikotonie), besonders jedoch, wenn eine Person unter einer brutalen Trennung leidet, welche auf der organischen Ebene die Knochenhaut betrifft. Bei diesem Ablauf ist die Gewebedurchblutung stark reduziert, sodass sich die Haut weiß und kalt darstellt. Zusätzlich können Wundheilungsstörungen auftreten.

Bei der Gabe von Medikamenten ist hierbei zu beachten, dass es zu einer verminderten oder gar ausbleibenden Medikamentenwirkung kommen kann. Leiden die betroffenen Personen unter Schmerzen, ist es zwecklos, eine Pflaster-Applikation zu wählen oder zu versuchen, die Schmerzen über Wickel zu reduzieren. Als Verabreichungsform sollten Infusionen oder Mundsprays in Frage kommen. Auch Tabletten, welche unter die Zunge gelegt werden, machen als geeignete Applikationsform, Sinn.

Bitte beachten Sie, dass viele Medikamente zu einer verminderten Gewebedurchblutung führen und damit Wundheilungsstörungen verursachen können. Hierzu gehören beispielsweise Chemo, Aspirin®, Ibuprofen, Immunsupressiva, Beta-Blocker und Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen.

 

Nierensammelrohre

Bei einem aktiven Nierensammelrohrkonflikt, speziell beim Syndrom und in jeder PCL-A-Phase, liegt ein sogenannter Verdünnungseffekt vor, welcher dazu führt, dass es zu einer verminderten Aufnahmegeschwindigkeit und Medikamentenwirkung kommt. Nach der epileptoiden Krise, in der PCL-B-Phase, nimmt die Schwellungsproblematik zusehends ab und die Wirkung der Arzneistoffe verbessert sich.

Wenn eine PCL-A-Phase zusätzlich von einem aktiven Nierensammelrohr (= Syndrom) begleitet wird, kann man unter noch massiveren Symptomen leiden. Außerdem ist der Verdünnungseffekt deutlich größer und damit die Medikamentenwirkung geringer.

Beispielsweise ist die Gicht ein Krankheitsbild, bei dem ein aktiver Nierensammelrohrkonflikt und eine Wiederherstellungsphase (PCL-A-Phase) vorliegen, welche auf der körperlichen Ebene den Knochen und/oder den Knorpel betrifft. Menschen, die unter Gicht leiden, haben starke Schmerzen. Schmerzmittel wirken in der PCL-A-Phase kaum oder gar nicht. Deshalb sollte man bei dem Krankheitsbild Gicht zuerst die Schwellung mit geeigneten Mitteln reduzieren.

 

SBSe, die den Magen-Darm-Trakt betreffen

Ebenfalls kann eine erhöhte Magen-Darm-Motilität, welche sich mit Durchfall und Erbrechen darstellt, zu einer verminderten Medikamentenwirkung führen. Klar, wird die Arznei wieder ausgespuckt oder landet zu schnell in der Toilette, kann sie nicht wirken. Die Situationen, welche zu einer erhöhten Magen- oder Darmmotilität führen, sind vielfältig.

Jedes Mal, wenn wir bei einer Medikamenteneinnahme das Gefühl haben, dass wir uns vergiften, weil wir Angst haben oder es auch im übertragenem Sinne („eine üble Situation“) nicht schaffen, einen Brocken zu verdauen, kann aus einer für kurze Dauer angelegten Funktionssteigerung eine kompakte Zellvermehrung beispielsweise im Darm resultieren. In der aktiven Phase können sich die Sekretion, die Resorption und/oder die Motorik verstärken, um den „Brocken“ besser aufnehmen und damit auch loswerden zu können. Bei entsprechender Intensität kann man Durchfall, Darmkrämpfe, Blähungen und Schleimauflagen im Stuhlgang finden. Liegen diese Symptome vor, muss mit einer verminderten Medikamentenwirkung gerechnet werden.

Wie lange ein Arzneistoff im Magen bleibt, hängt vom Füllungszustand des Magens ab: Bei Gabe eines Arzneimittels in den leeren Magen erfolgt eine rasche Entleerung, bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme eine verzögerte Abgabe. Das Fehlen von Mageninhalt erhöht damit die Wirkung von Medikamenten.

Eine häufige Nahrungsaufnahme über den Tag verteilt kann dazu führen, dass die Wirkung eines Arzneimittels erst in den Nachstunden durch die nächtliche Nahrungskarenz erfolgt. In diesem Fall kann es leicht zu Überdosierungen kommen. Wenn Sie regelmäßig Tabletten einnehmen, sollten Sie darauf achten, dass Sie zwischen den Mahlzeiten für eine fünf- bis sechsstündige Pause sorgen.

Übrigens: Alkohol erhöht durch seine durchblutungsfördernden und durch seine Lösungsmitteleigenschaften die Resorption von fast allen Substanzen!  Also verzichten Sie besser auf Alkohol, wenn Sie Tabletten einnehmen.

 

Die Oberhaut

Bei einem Trennungskonflikt, der sich in der Wiederherstellungsphase befindet und auf der organischen Ebene die Oberhaut betrifft, ist die Wirkung des Arzneistoffes erhöht. Auch Wärme auf der Haut fördert die Resorptionsgeschwindigkeit und die Wirkung von Medikamenten. Wenn Sie die Wirkung eines Schmerzpflasters oder einer Auflage (= Wickel mit pflanzlichen Stoffen) erhöhen möchten, können Sie einfach zusätzlich eine Wärmflasche auflegen. Auch antiphlogistische Salben (z.B. Voltaren® Salbe) erhöhen die Durchlässigkeit der Haut.

Anmerkung: Bei Säuglingen und Kleinkindern ist die Hornschicht häufig noch nicht vollständig ausgebildet, deshalb ist die Resorptionsquote bei ihnen deutlich erhöht. Auch im Alter ist die Dicke der Haut (Stratum corneum) geringer, daher gelten bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen dieselben Gesetzmäßigkeiten: Stärkere Wirkung bei Pflasterapplikationen oder Auflagen.

 

Nebennierenrinde

Wenn man mit einem aktiven Nebennierenrindenkonflikt Kaffee oder andere sympathikoton wirksame Stoffe konsumiert, kann man müde werden und gut schlafen, weil die aktive Phase verstärkt wird. Bei diesem Ablauf sinkt der Kortison-Spiegel in der aktiven Phase (Ausnahme!).

 

 

Mehr Informationen finden Sie in meinem Buch "Medikamente - Grundlagen Band I" Buch bestellen? hier

Bild: iststockfoto.com

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Cannabinoide – Hanf https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/cannabinoide-hanf/ https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/cannabinoide-hanf/#respond Thu, 23 Aug 2018 12:07:32 +0000 http://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/?p=2812 Weiter lesen]]> Cannabinoide - Hanf

Geschichtliches

Die ersten Funde von Hanfsamen gehen auf das Jahr 5500 v.Chr. zurück. Dort wurden die Samen in einer Vase in Eisenberg entdeckt. Hanftextilien wurden im Raum Stuttgart ausgegraben, die Funde wurden auf das Jahr 800 v.Chr. datiert. Im 16. Jahrhundert wurde der Hanf erstmals in einem Kräuterbuch als Heilmittel genannt.

Allgemeines

Bei der Hanfpflanze kann jedes Teil von der Wurzel bis zu Blüte und Blatt genutzt und verarbeitet werden. Aus der Pflanze können Papier, Kunststoff, Farben, Lacke, Kleidung, Baumaterial usw. hergestellt werden. Der Anbau von Hanf ist unkompliziert: Die Pflanze benötigt kaum Dünger und keine Pestizide. In Deutschland ist der Anbau nur von THC-armem (THC= Tetrahydrocannabinol) Hanf erlaubt.

Das sogenannte Haschisch wird aus dem Harz der Pflanze gewonnen, Marihuana besteht aus den Blüten und Blättern. Die weiblichen Pflanzen scheiden das Harz während der Befruchtungszeit an ihren Blüten aus. Dieses Harz schützt die Blüten vor Wärme und hält die Feuchtigkeit, deshalb ist der Harzgehalt in heißen Klimazonen höher als in anderen.

Bis 1932 konnte man in deutschen Apotheken Haschisch frei in der Apotheke kaufen, es wurde zu unterschiedlichen Zwecken (z.B. bei Entzündungen, Schmerzen, gegen Warzen und Hühneraugen) eingesetzt.

Es gibt drei Arten des Hanfs, die sich in ihrem Aussehen und der Qualität des Öls und des Harzes voneinander unterscheiden.

Die Pflanze

Die Gewöhnliche Hanfpflanze (lat. Cannabis sativa) ist einjährig und kann bis zu vier Meter hoch werden. Der Gehalt an psychoaktiven Stoffen (THC) ist sehr gering, deshalb darf diese Sorte in Deutschland wieder angebaut werden, allerdings nur mit einer Genehmigung. Der Indische Hanf (lat. Cannabis indica) wird nur 1,2 Meter hoch. Der Gehalt an THC ist in dieser Pflanze sehr hoch. Der Wilde Hanf (lat. Cannabis ruderalis) ist sehr klein, er wird kaum größer als 60 cm und wächst, wie der Name schon sagt, wild. Sein THC-Gehalt wird weder als sehr hoch noch als sehr niedrig angegeben.

Hanföl - Haschischöl- Was ist was?

Das Hanföl wird aus dem Samen der Hanfpflanze gewonnen. Es ist ein wertvolles Speiseöl, da es ein günstiges Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 aufweist – nämlich 3:1. Das Öl aus den gepressten Hanfsamen enthält keine berauschenden Eigenschaften. Man darf das Öl aus dem Samen nicht mit dem Haschischöl verwechseln; letzteres wird aus dem Harz der Pflanze gewonnen und enthält hohe Mengen an dem berauschenden Wirkstoff THC (= Tetrahydrocannabinol).

Medikament

Seit Juli 2011 wurde das erste cannabinoidhaltige Fertigarzneimittel Sativex® zugelassen. Sativex® ist ein Mundspray und enthält die Cannabinoide Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Das Medikament wirkt krampflösend, schmerzlindernd, vertreibt Übelkeit und Ängste und führt dazu, dass man mehr Appetit hat. Außerdem wirkt es auf die Bronchien erweiternd und kann den Augeninnendruck senken. In der Medizin wird Sativex® unterhalb der sogenannten psychotropen Schwelle dosiert.

Im Januar 2017 wurde im Bundestag der Zugang für Sativex® auch für schwerst- und sterbenskranke Menschen deutlich erleichtert. Vormals war es nur bei Spasmen wie bei Multiple Sklerose zugelassen und erlaubt.

Wann sollte Sativex® mit dem Wissen um die Fünf Biologischen Naturgesetze zum Einsatz kommen:

  1. Bei Schmerzen, die durch die glatte Muskulatur hervorgerufen werden (= aktive Phase).
  2. In allen aktiven Phasen, die durch Rezidive gekennzeichnet sind und die mit mittelstarken bis starken Schmerzen einhergehen.
  3. Bei Nervenschmerzen.
  4. Bei starken Schmerzen, die durch aktive entodermale oder alt-mesodermale Prozesse auf ektodermales Gewebe drücken.
  5. In starken aktiven Phasen (z.B. Angina pectoris Schmerzen) eines ektodermalen Ablaufs.
  6. Bei Knochenhautschmerzen in der aktiven Phase.
  7. Bei Koliken, die durch ständige Rezidive auftreten, um den Kreislauf zu durchbrechen, beispielsweise bei Galle- oder Harnleiterkoliken.
  8. Aufgrund eines aktiven Thalamuskonflikts.

CBD-Öl - Was ist das?

CBD steht für die Bezeichnung Cannabidiol. CBD-Öl besteht aus einem Extrakt aus Hanfblüten und meist hochwertigen Ölen = Hanfölextrakt Das CBD-Öl enthält kein THC (siehe oben) und unterliegt damit weder der Rezeptpflicht, noch dem Betäubungsmittelgesetz. Das Hanfölextrakt (CBD-Öl) enthält häufig Hanföl oder Kokosöl zur Verdünnung.

Anwendung

CBD-Öl kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Meist enthält das CBD-Öl einen 2-5 %igen Hanfanteil. Es findet seinen Einsatz zur Beruhigung, bei Angstzuständen, bei Entzündungen und bei akuten und chronischen Schmerzen.

Mehr Informationen über Schmerzmedikamente, Schmerzentstehung in den verschiedenen Keimblättern und Therapien erhalten Sie in meinem Buch: "Schmerzmedikamente und Phytotherapie". Buch bestellen? hier

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Schmerztherapie: Eine Chemikerin aus Ulm hat folgendes entdeckt… https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/schmerztherapie-eine-chemikerin-aus-ulm-hat-folgendes-entdeckt/ https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/schmerztherapie-eine-chemikerin-aus-ulm-hat-folgendes-entdeckt/#respond Thu, 23 Aug 2018 11:32:53 +0000 http://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/?p=2814 Weiter lesen]]> Zu Anfang ein paar Erklärungen über die Opiate:

Man unterscheidet zwischen den natürlichen vorkommenden Opiaten (z.B. Morphin und Codein) und den synthetisch hergestellten Opioiden, wie z.B. Buprenorphin, Methadon und Polamidon®. Heroin wird halbsynthetisch hergestellt, indem das Morphin an die chemische Gruppe Diacetyl angehängt wird.

Heroin

Heroin wurde 1874 erstmals synthetisiert und 1898 von der Firma Bayer als Husten- und Schmerzmittel auf den Markt gebracht. Da Heroin zu Anfang nur oral verabreicht wurde, blieb der typische „Kick“ aus, da die Substanz nur langsam ins Gehirn gelangte. Aus diesem Grund wurde das typische Suchtpotenzial von Heroin nicht erkannt. Man ging davon aus, dass Heroin „heroische“ Effekte besitze und im Vergleich zu Morphin körperlich nicht abhängig machen könnte. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das hohe Suchtpotenzial von Heroin erkannt, was dazu führte, dass es 1929 in Deutschland zum Verbot für diese Substanz kam. 1961 wurden Heroin, Methadon, Morphin und Codein in New York in die Suchtgiftkonvention aufgenommen. Heute ist der Besitz und Handel mit Heroin weltweit verboten.

Wenn sich der Organismus an die regelmäßige Einnahme (intravenöse Verabreichung) von Heroin gewöhnt hat und ein weiterer Konsum nicht mehr erfolgt, treten heftige Entzugserscheinungen mit Schüttelfrost, Krämpfen, Durchfall, Erbrechen, Schlaflosigkeit, Halluzinationen, Unruhe und psychotischen Zuständen usw. auf. Um von der Droge (Heroin) leichter loszukommen, wurde aus diesem Grund Methadon/Polamidon® substituiert. Heroin wurde durch die Einnahme von Methadon/Polamidon® ersetzt. Erst Anfang der 90er Jahre wurde diese Behandlungsmethode in Deutschland per Gesetz etabliert. Zum Vergleich: In anderen europäischen Ländern wurde Methadon schon seit den 60er Jahren als Ersatz eingesetzt. In den USA wurde die Methadonbehandlung für heroinabhängige Menschen bereits 1964 entwickelt.

Methadon/Polamidon®

Methadon ist ein künstlich hergestelltes Opioid, von denen es zwei Formen gibt. Eine linksdrehende und hochwirksame Variante (L-Methadon) mit dem Produktnamen Polamidon® (L-Polamidon®, Levo-Methadon, L-Methadon) und eine rechtsdrehende Variante (d-Methadon), die kaum wirksam ist. Vorwiegend wird eine Mischung aus beiden Varianten hergestellt, die auch Racemat (Methaddict®) genannt wird.

Polamidon®, das „Edel-Metha“, wird vorwiegend in Deutschland verschrieben. Dass es international deutlich seltener verschrieben wird, hat finanzielle Gründe: Polamidon® ist fast doppelt so teuer. Methadon/Polamidon® dockt an denselben Rezeptoren an, an denen auch Heroin oder andere Opiate andocken. Die Wirkung von Methadon/Polamidon® setzt im Vergleich zu Heroin etwa 30 Minuten später ein, hält aber länger an (ca. 24 Stunden). Bei der Methadon-Substitution fehlt daher der typische „Kick“, dennoch dämpft es ab.

Methadon wurde 1942 von der Firma Hoechst unter dem Namen Dolophin als Schmerzmittel auf den Markt gebracht. Unter dem Namen „Methadon“ kam es erst nach dem 2. Weltkrieg in den amerikanischen Handel, als man der Firma Hoechst das Patent dafür entzog. Erst 1949 kam der Wirkstoff unter dem Produktnamen „Polamidon®“ wieder in den deutschen Handel.

Methadon/Polamidon® kann folgende weitere Wirkungen haben: Schwitzen, Stimmungsanhebung, Schläfrigkeit, reduzierte sexuelle Energie, Mundtrockenheit, Antriebsschwäche, Verstopfung, verlangsamte Atmung, Juckreiz, Pupillenverkleinerung und Konzentrationsschwierigkeiten.

Methadon verursacht keine bleibenden Organschäden.

Eine Chemikerin aus Ulm hat folgendes entdeckt:

Methadon, das bisher ja nur aus der Entzugstherapie von Heroin bekannt ist, rückt in den vergangenen Jahren zunehmend als potenzielles Krebsmedikament in den Vordergrund. Die Chemikerin Dr. Claudia Freisen am Institut für Rechtsmedizin der Uniklinik Ulm, konnte bereits 2008 die Vorteile bei Leukämie mit flüssigem, frisch zubereitetem Methadon aufzeigen: Dabei sind die nicht ausgereiften weißen Blutkörperchen (SM: Leukämiezellen) in der Petrischale zugrunde gegangen, nachdem sie das L- und D-Methadon dazugegeben hatte. Methadon soll auch auf andere „Krebszellen“ (entodermales Gewebe) eine wachstumshemmende Funktion haben, vorwiegend sind das Gewebearten, welche reichlich Opioidrezeptoren besitzen.

2014 gelang es der Ulmer Forscherin, in Laborexperimenten zu zeigen, dass das Opioid zu einem Abbau von Glioblastomzellen (neu-mesodermales Gewebe) führt. Leider liegen nur Untersuchungen in Kombination mit Chemo vor.

Methadon hat jedoch nicht nur in Laborversuchen, sondern auch bei Betroffenen gezeigt, dass es bei Krebsdiagnosen nützlich und hilfreich sein kann.

Im August 2016 berichtete die Tagesschau, dass die Chemie-Krebsforscherin bereits 80 Betroffene mit unterschiedlichen Krebsdiagnosen betreut, die allesamt die Prognose erhielten, im Zeitraum von Januar-Juli 2015 zu versterben. „Sie alle feierten Weihnachten und die meisten leben (Stand 2017) noch, mit einer sehr guten Lebensqualität“ (Dr. Friesen). Die Forscherin verweist auf Patientenbeispiele, bei denen selbst große Tumore im Gehirn, die auf keine Therapie mehr ansprachen, verschwanden. Bei einem anderen Betroffenen waren die Leberrundherde verschwunden.

Dennoch ist Methadon kein Allheilmittel bei wachsenden Zellen (Diagnose Krebs), es sollten jedoch die Forschungsergebnisse betrachtet und beachtet werden. Mittlerweile gibt es gut dokumentierte Genesungsverläufe, welche die Effekte von Methadon belegen - auch bei weit fortgeschrittenen Stadien.

Dosierung von Methadon/Polamidon®:

In der Substitutionstherapie bei heroinabhängigen Menschen wird eine tägliche Dosis von 60 mg oder 100 mg eingesetzt, meist in Form von Tabletten. Anders verhält es sich bei Schmerzen, die durch Schwellungen (= Tumore) im entodermalen Gewebe (SM: Diagnose: Krebs) entstehen – hier verwendet man Methadon-Tropfen. Die Tropfen bestehen aus der links- und rechtsdrehenden Variante des Methadons. In den Tropfen, die von der Apotheke frisch gemixt werden sollten, sollte sich ein 1:1 Gemisch (Racemat) befinden. Das Gemisch enthält also das d-Methadon und das L-Methadon. Das rechtsdrehende (d-Methadon) ist der stärkste bekannte Hustenblocker und ist auch gegen Nervenschmerzen wirksam.

Methadon kann den Wirkverlust von anderen Opioiden (z.B. Morphin oder Fentanyl) aufheben, das bedeutet, wenn andere Opioide nicht mehr schmerzlindernd wirken, kann mit Methadon noch eine schmerzlindernde Wirkung erreicht werden. Vorwiegend bei Betroffenen mit Leber- oder Niereninsuffizienz, bei denen Opioide nicht mehr eingesetzt werden sollten, ist für Methadon diese Kontraindikation nicht gegeben.

Bei einer Krebsdiagnose und Schmerzen (oder „nur“ bei starken bis sehr starken Schmerzen) werden die von der Apotheke frisch zubereiteten Tropfen zweimal täglich zunächst in einer Dosis von 3-5 Tropfen eingenommen. Diese Dosierung kann schon ausreichend sein, obwohl sie viel zu gering erscheint. Eine Dosissteigerung ist möglich. Man sollte jedoch langsam die Dosis steigern.

Eine tägliche Einnahme von bis zu 100 Tropfen ist ausführbar, meistens aber nicht nötig.

Methadon ist ein verschreibungspflichtiges Medikament – es fällt wie jedes Opioid unter das Betäubungsmittelgesetz. Methadon-Tropfen können bei starken bis sehr starken Schmerzen von jedem Arzt, der eine Erlaubnis dafür besitzt, verschrieben werden. Der Arzt muss natürlich die Dosierung für den Schmerz-Betroffenen anpassen.

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Cannabis gegen Schmerzen https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/cannabis-gegen-schmerzen/ https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/cannabis-gegen-schmerzen/#respond Thu, 23 Aug 2018 09:50:09 +0000 http://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/?p=2784 Weiter lesen]]> Überwiegend lehnen Krankenkassen Anträge zur Kostenübernahme von Cannabisverordnungen, beispielsweise im Rahmen der Behandlung von Schmerzen bei Fibromyalgie (= Meist ein Symptomenkomplex: Schmerzen in den Muskeln und/oder Gelenken und/oder an der Knochenhaut), ab. Verordnungsfähig ist das Mundspray Sativex® bei Multipler Sklerose (= Aktive motorische Konflikte; meistens Symptomenkomplex; beispielsweise wird auch das "schlechter Sehen" in den Symptomenkomplex der Multiplen Sklerose eingereiht). Als Begründung der Ablehnung beziehen sich die Krankenkassen auf die Leitlinie des sogenannten AWMF-Portals (= Portal der wissenschaftlichen Medizin), die Cannabinoide bei Fibromyalgie-Schmerzen nicht empfehlen. Die Leitlinie der AWMF beruft sich dabei auf zwei Studien hier

und anderen Analysen (hier) welche negative Ergebnisse in Bezug zu Wirksamkeit und Verträglichkeit von Cannabinoiden im Vergleich zu Placebo oder Amitriptylin (= Antidepressivum) ergeben. "Welch Brot ich ess, des Lied ich sing"?: Denn andere Studien belegen die Wirksamkeit von Cannabinoiden bei Fibromyalgie-Schmerzen sehr wohl (hier). Außerdem gibt es eine Studie (hier), welche zu dem Ergebnis kommt, dass Cannabis eindeutig für eine verbesserte Schlafqualität sorgt, im Vergleich zu Amitryptilin (= Antidepressivum).

Die Schulmedizin behandelt neuropathische Schmerzen und Fibromyalgie-Schmerzen fast identisch. Während Cannabis für neuropathische Schmerzen empfohlen wird, wird der Einsatz bei Fibromyalgie-Schmerzen abgelehnt. Dr. med. Emrich vom Schmerz- und Palliativzentrum Ludwigshafen schreibt zum Schluss seines Artikels in der Ärztezeitung vom 22.8.2018: "Niemand ist berechtigt, in der derzeitigen Situation einen kategorischen Imperativ gegen den Einsatz von Cannabinoiden bei FMS zu formulieren, was dann noch der MdK (= Medizinischer Dienst der Krankenkassen) dazu benutzt, eine Ablehnung der Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse zu empfehlen! So jedenfalls geht Wissenschaft und evidence based medicine (EBM) nicht! In dubio pro reo, neque contra reum."

Quelle: hier

Lesen Sie auch den Beitrag: Informationen über Cannabinoide - Hanf

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Buchprojekt: Kinderkrankheiten Teil II https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/buchprojekt-kinderkrankheiten-teil-ii/ https://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/allgemein/buchprojekt-kinderkrankheiten-teil-ii/#respond Sat, 18 Aug 2018 20:19:28 +0000 http://www.praxis-neue-medizin-verlag.de/?p=2680 Weiter lesen]]> Im ersten Band hatte ich über die "klassischen" Kinderkrankheiten wie beispielsweise Masern, Mumps, Scharlach, Röteln usw. berichtet. Nun werde ich immer häufiger von Müttern angerufen, die gerne einen zweiten Teil der sogenannten Kinderkrankheiten wünschen. Spezieller ausgedrückt: Was kann ich tun, wenn mein Kind Würmer, Bauchschmerzen, Blähungen, Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Tobsuchtsanfälle, Erbrechen, Fieber, Verstopfung, Läuse, Wunden usw. hat? Welche Mittel und welche Sofort-Reaktionen helfen wirklich?

Klar, werden die gleichen Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme aktiviert, bzw. liegen in der Wiederherstellungsphase, wie beim Erwachsenen auch. Jedoch sind Kinder keine kleine Erwachsene. Manche Therapien sind leichter zu integrieren, manche schwieriger. Weshalb schwieriger oder leichter soll in dem Buch veranschaulicht werden. Aber prinzipiell soll dieses Buch ein praktischer Ratgeber sein.

Das Buch soll von den "Alltagssorgen" mit den Kindern handeln. Was kann ich tun, wenn mein Kind krank wird? Wenn mein Kind unter Ohrenschmerzen leidet: Wann ist ein Zwiebelwickel oder eine Kamillenauflage sinnvoll? Wann ist die Gabe eines Schmerzmittels erforderlich? Was muss ich machen, wenn mein Kind Fieber hat? Wann wird das Symptom Fieber gefährlich?

Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch auch Gedanken und Schlussfolgerungen  enthalten könnte zu aktuellen gesellschaftlichen Themen. Beispielsweise, dass Mütter  immer häufiger und früher arbeiten gehen müssen und dass Kinder  mit einem Jahr in Kinderkrippen "verpflanzt" werden. Oder, dass Väter Karriere und Kindererziehung auf die "Reihe bekommen" sollen. Trennungen geschehen häufiger usw. Biologisch Sinnvoll?

Na ja, es könnte noch mehr Ideen zu diesem Thema geben. Bitte schreiben Sie mir ein Mail (kontakt@praxis-neue-medizin-verlag.de), wenn Sie ein Thema haben, welches Sie in diesem Buch behandelt wissen wollen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie durch eine Spende Ihrer Wahl mithelfen könnten, dieses Buchprojekt auf den Weg zu bringen. Unter dem Button "Unterstützen" finden Sie nähere Informationen.

Status: In Planung

 

 

 

 

 

 

 

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