Die Sprache der Organe – Einleitung

(von Dr. Stefan Lanka & Ursula Stoll) Zu diesem Projekt planen wir ein Buch herauszugeben. Über eine Unterstützung würden wir uns freuen. Zum oberen Bild: „Ich bin ganz Ohr“ (Text hierzu folgt im Buch).

Einleitung

Die Erkenntnis von Sokrates, dass Verletzungen der Seele durch den Körper sichtbar werden, ist nachvollziehbar und unter einem biologischen Codex in der Organsprache verankert.

Die Sprache der Organe beinhaltet Redewendungen, die aus uralten Zeiten stammen und die durch den Volksmund weitergetragen wurden und noch heute verwendet werden. Manche dieser Wendungen sind tausende Jahre alt, gelegentlich sterben sie, werden dann aber wieder von den Toten aufgeweckt und erhalten aus einer ganz anderen Quelle wieder Nachschub.

Diese speziellen Redewendungen beziehen sich direkt auf bestimmte Organe, bzw. Organteile und Gewebe. So kam der Stein ins Rollen für dieses Buch-Projekt, da mit dem Wissen der Germanischen Heilkunde® eine meist treffsichere Übereinstimmung stattfindet, die die meisten Menschen verstehen – eine Art Weltsprache.

Die Wörter „Redensarten oder Redewendungen“ drücken nur mangelhaft deren tiefen Gehalt aus, der jedoch im Wort „Organsprache“ annähernd enthalten ist. Die Organsprache liefert uns ein wertvolles Erbgut aus Sprache, Kultur, Recht und Religion, das von Generation zu Generation weitergetragen wird – das geflügelte Wort. Wie die Volkssprache die Gedanken zeichnet, so meint sie es auch. Diese Sprachblumen samt den kulturgeschichtlichen Besonderheiten können am besten verstanden werden, wenn man auch zwischen den Zeilen lesen kann und die wahre Biologie, die Germanische Heilkunde®, deren Inhalt die Fünf Biologischen Naturgesetze sind, versteht.

Die Organsprache entwickelte sich durch Beobachtungen, die unsere Vorfahren machten. Beispielsweise erkannten unsere Ahnen, dass Jemand nach einem Wutausbruch gallig erbrechen musste (mir läuft die Galle über) oder eine Wunde am Ende der Heilung kribbelt (Wenn`s juckt dann heilt`s). Dementsprechend ist Schlaf ist die beste Medizin – verletzte Tiere suchen sich ein ruhiges und sicheres Versteck zum Schlafen! Und auch heute wissen wir, dass es das Dümmste ist, jemanden zu wecken der krank ist. Passiert normalerweise nur im Krankenhaus. Wenn wir Wunden haben auf der Haut und der Seele, wir nicht atmen können, dann zieht es uns an die See oder in den Wald – eine REHA oder Kur (Überbleibsel) können das oft nicht richten, dass wir uns wieder in unserer Haut wohlfühlen, denn meistens lenken diese Einrichtungen durch die Vielzahl an Therapien nur vom Kern (Seele) unseres Befindens ab. Aus diesem Grund schmeißt es die Rückkehrer oft wieder in den heißen Kessel zurück.

Bis in die 1980er Jahre wussten die Nachbarn von der Mutter im Dorf, die einen Knoten in der Brust hatte, weil ihr Kind gestorben war – sie sprachen von einem Kummer-Krebs (Sorge-/Streit-/Nestkonflikt). Und: „War es Ironie, als Virchow zu der zarten Leber eines sezierten Tieres meinte, es habe wohl nie Ärger in seinem Leben gehabt?“ (J. S. Mohr).

Mit dem Wissen der GH® können wir die Sprache der Organe auch als biologischen Redestil bezeichnen, da dieser erstaunlich treffsicher Wiederherstellungsphasen (es brennt unter den Nägeln), hängende Heilungen (man hat einen Kloß im Hals) als auch konfliktive Phasen (es stößt mir sauer auf) widerspiegeln.

Manchmal wirkt genau das, eine homöopathische Dosis an Worten. Literatur, die das beschreibt, worunter man leidet. Sätze, die enthalten, was das eigene Leben beschwert. Verdichtet, in hoher Konzentration der Redewendungen/Organsprache liest man einen Satz, der die Verbindung schafft und trifft auf Einverständnis und damit auf das Zauberwort, das zum Weg in die Heilung führt.

In der biologischen Sprache (Organsprache) tut nicht der Kindermund, sondern der Volksmund Wahrheit kund.

Alles Gute für Sie!

Dr. Stefan Lanka & Ursula Stoll

(Sommer 2025)

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