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Wie verhalten sich SBSe bei einer Medikamenteneinnahme

Wie verhalten sich SBSe bei einer Medikamenteneinnahme

Wie verhalten sich SBSe bei einer Medikamenteneinnahme

Die Aufnahmegeschwindigkeit und die Aufnahmemenge eines Arzneistoffes sind nicht immer gleich und sie sind von unterschiedlichen Größen abhängig. Beispielsweise werden sie von der Arzneiform (z.B. Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Infusionen usw.), der Applikationsform, der Teilchengröße von Arzneimitteln, dem Verdünnungseffekt, der Gewebedurchblutung und den laufenden Sinnvollen Biologischen Sonderprogrammen (usw.) bestimmt.

In diesem Abschnitt gehe ich nur darauf ein, wie sich Sinnvolle Biologische Sonderprogramme im Zusammenhang mit einer Arzneimitteleinnahme verhalten können.

 

Leberdrüsen

Wenn sich die Leberdrüsen in der aktiven Phase („Verhungerungskonflikt“) befinden, werden Medikamente sehr schnell aufgenommen, deshalb kann man in diesem Fall mit niedrigen Dosierungen sehr gute Effekte erzielen. Allerdings halten die Wirkungen nicht besonders lange an. Je nach Intensität eines aktiven Verhungerungskonflikt kann es aber auch sein, dass die Wirkstoffe sehr schnell aufgenommen und abgebaut werden – in diesem Fall wirken die Stoffe dann nur sehr kurz (aber auch sehr schnell) und man muss die Dosierung nur in der Frequenz erhöhen. Am besten reduziert man in diesem Fall die empfohlene Einzeldosis, damit das Medikament häufiger gegeben werden kann. So wird die Tageshöchstmenge nicht überschritten.

 

Leberdrüsen und Leber-Gallengänge

Befindet sich eine Schwellung (Wiederherstellungsphase Leberdrüsen und/oder Revierärger/Identität) in der Leber, werden die Wirkstoffe nur sehr langsam abgebaut; sie wirken aber länger und intensiver. Wird bei der Verabreichung von Schmerzmitteln innerhalb von ein bis zwei Stunden keine Wirkung erreicht, sollte man trotzdem bei der nächsten Gabe vorsichtig dosieren – besser wäre es, noch länger abzuwarten – denn nur so kann eine Überdosierung vermieden werden. Befindet sich in der Leber eine Schwellung und/oder Entzündung können sich Arzneimittelwirkstoffe anhäufen. In einer Wiederherstellungsphase der Leber (entodermalen oder ektodermalen Ursprungs) ist es wichtig, dass man lang- und kurzkettige Kohlenhydrate zu sich nimmt. Warum? Dies erfahren Sie in meinem Buch "Schmerzmedikamente und Phytotherapie".

 

Rektumschleimhaut

Bei der rektalen Gabe (Zäpfchen) erfolgt die Aufnahme des Arzneistoffs über die Rektumschleimhaut direkt in die Hohlvene und über das Herz in den Kreislauf.

Der Arzneistoff muss also nicht zuerst die Leber passieren, sondern steht dem Organismus schon vor der ersten Leberpassage zur Verfügung. Allerdings wird der Arzneistoff bei einer Zäpfchen-Gabe generell langsamer aufgenommen und die Arzneistoffaufnahme fällt mengenmäßig geringer aus. Fanden mehrere Rezidive an der Rektumschleimhaut (Revierärger/Identitätskonflikt) statt, entsteht Narbengewebe. Dadurch kann ein Arzneistoff schlechter oder gar nicht resorbiert werden. Das ist der Grund, warum bei manchen Menschen Zäpfchen keine Wirkung haben.

 

Magenschleimhaut

Bei einem aktiven Revierärger/Identitätskonflikt, welcher auf der organischen Ebene den Magen betrifft, sollten Medikamente nicht auf nüchternen Magen eingenommen werden. Sind Schmerzmittel erforderlich, werden Schmerzpflaster oder Mundsprays (z.B. Sativex®) meistens besser vertragen. Aspirin®, Ibuprofen und Voltaren® sollten gemieden werden.

 

Gewebedurchblutung

Eine verminderte Gewebedurchblutung findet man bei allen aktiven Phasen (= Sympathikotonie), besonders jedoch, wenn eine Person unter einer brutalen Trennung leidet, welche auf der organischen Ebene die Knochenhaut betrifft. Bei diesem Ablauf ist die Gewebedurchblutung stark reduziert, sodass sich die Haut weiß und kalt darstellt. Zusätzlich können Wundheilungsstörungen auftreten.

Bei der Gabe von Medikamenten ist hierbei zu beachten, dass es zu einer verminderten oder gar ausbleibenden Medikamentenwirkung kommen kann. Leiden die betroffenen Personen unter Schmerzen, ist es zwecklos, eine Pflaster-Applikation zu wählen oder zu versuchen, die Schmerzen über Wickel zu reduzieren. Als Verabreichungsform sollten Infusionen oder Mundsprays in Frage kommen. Auch Tabletten, welche unter die Zunge gelegt werden, machen als geeignete Applikationsform, Sinn.

Bitte beachten Sie, dass viele Medikamente zu einer verminderten Gewebedurchblutung führen und damit Wundheilungsstörungen verursachen können. Hierzu gehören beispielsweise Chemo, Aspirin®, Ibuprofen, Immunsupressiva, Beta-Blocker und Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen.

 

Nierensammelrohre

Bei einem aktiven Nierensammelrohrkonflikt, speziell beim Syndrom und in jeder PCL-A-Phase, liegt ein sogenannter Verdünnungseffekt vor, welcher dazu führt, dass es zu einer verminderten Aufnahmegeschwindigkeit und Medikamentenwirkung kommt. Nach der epileptoiden Krise, in der PCL-B-Phase, nimmt die Schwellungsproblematik zusehends ab und die Wirkung der Arzneistoffe verbessert sich.

Wenn eine PCL-A-Phase zusätzlich von einem aktiven Nierensammelrohr (= Syndrom) begleitet wird, kann man unter noch massiveren Symptomen leiden. Außerdem ist der Verdünnungseffekt deutlich größer und damit die Medikamentenwirkung geringer.

Beispielsweise ist die Gicht ein Krankheitsbild, bei dem ein aktiver Nierensammelrohrkonflikt und eine Wiederherstellungsphase (PCL-A-Phase) vorliegen, welche auf der körperlichen Ebene den Knochen und/oder den Knorpel betrifft. Menschen, die unter Gicht leiden, haben starke Schmerzen. Schmerzmittel wirken in der PCL-A-Phase kaum oder gar nicht. Deshalb sollte man bei dem Krankheitsbild Gicht zuerst die Schwellung mit geeigneten Mitteln reduzieren.

 

SBSe, die den Magen-Darm-Trakt betreffen

Ebenfalls kann eine erhöhte Magen-Darm-Motilität, welche sich mit Durchfall und Erbrechen darstellt, zu einer verminderten Medikamentenwirkung führen. Klar, wird die Arznei wieder ausgespuckt oder landet zu schnell in der Toilette, kann sie nicht wirken. Die Situationen, welche zu einer erhöhten Magen- oder Darmmotilität führen, sind vielfältig.

Jedes Mal, wenn wir bei einer Medikamenteneinnahme das Gefühl haben, dass wir uns vergiften, weil wir Angst haben oder es auch im übertragenem Sinne („eine üble Situation“) nicht schaffen, einen Brocken zu verdauen, kann aus einer für kurze Dauer angelegten Funktionssteigerung eine kompakte Zellvermehrung beispielsweise im Darm resultieren. In der aktiven Phase können sich die Sekretion, die Resorption und/oder die Motorik verstärken, um den „Brocken“ besser aufnehmen und damit auch loswerden zu können. Bei entsprechender Intensität kann man Durchfall, Darmkrämpfe, Blähungen und Schleimauflagen im Stuhlgang finden. Liegen diese Symptome vor, muss mit einer verminderten Medikamentenwirkung gerechnet werden.

Wie lange ein Arzneistoff im Magen bleibt, hängt vom Füllungszustand des Magens ab: Bei Gabe eines Arzneimittels in den leeren Magen erfolgt eine rasche Entleerung, bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme eine verzögerte Abgabe. Das Fehlen von Mageninhalt erhöht damit die Wirkung von Medikamenten.

Eine häufige Nahrungsaufnahme über den Tag verteilt kann dazu führen, dass die Wirkung eines Arzneimittels erst in den Nachstunden durch die nächtliche Nahrungskarenz erfolgt. In diesem Fall kann es leicht zu Überdosierungen kommen. Wenn Sie regelmäßig Tabletten einnehmen, sollten Sie darauf achten, dass Sie zwischen den Mahlzeiten für eine fünf- bis sechsstündige Pause sorgen.

Übrigens: Alkohol erhöht durch seine durchblutungsfördernden und durch seine Lösungsmitteleigenschaften die Resorption von fast allen Substanzen!  Also verzichten Sie besser auf Alkohol, wenn Sie Tabletten einnehmen.

 

Die Oberhaut

Bei einem Trennungskonflikt, der sich in der Wiederherstellungsphase befindet und auf der organischen Ebene die Oberhaut betrifft, ist die Wirkung des Arzneistoffes erhöht. Auch Wärme auf der Haut fördert die Resorptionsgeschwindigkeit und die Wirkung von Medikamenten. Wenn Sie die Wirkung eines Schmerzpflasters oder einer Auflage (= Wickel mit pflanzlichen Stoffen) erhöhen möchten, können Sie einfach zusätzlich eine Wärmflasche auflegen. Auch antiphlogistische Salben (z.B. Voltaren® Salbe) erhöhen die Durchlässigkeit der Haut.

Anmerkung: Bei Säuglingen und Kleinkindern ist die Hornschicht häufig noch nicht vollständig ausgebildet, deshalb ist die Resorptionsquote bei ihnen deutlich erhöht. Auch im Alter ist die Dicke der Haut (Stratum corneum) geringer, daher gelten bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen dieselben Gesetzmäßigkeiten: Stärkere Wirkung bei Pflasterapplikationen oder Auflagen.

 

Nebennierenrinde

Wenn man mit einem aktiven Nebennierenrindenkonflikt Kaffee oder andere sympathikoton wirksame Stoffe konsumiert, kann man müde werden und gut schlafen, weil die aktive Phase verstärkt wird. Bei diesem Ablauf sinkt der Kortison-Spiegel in der aktiven Phase (Ausnahme!).

 

 

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Bild: iststockfoto.com

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